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Glaubensbildung für alle - ein Tag in Magdeburg
Von Kleist, Claudia [Claudia.vonKleist] - 14. Okt 2026, 15:04
Dieser Glaubenskurs bot den Teilnehmenden eine wertvolle Gelegenheit, vertraute Elemente und biblische Hintergründe der Liturgie neu zu durchdringen. In einer intensiven und zugleich offenen Atmosphäre wurden zentrale Gottesdiensttexte sowie persönliche Glaubenserfahrungen miteinander ausgetauscht. Sowohl für Neugetaufte als auch für Langzeitchristen entstanden dabei tiefgehende spirituelle Impulse für den Alltag. Die nachfolgenden Statements spiegeln diese vielfältigen Eindrücke, Erkenntnisse und den bereichernden Dialog wider. Sie zeigen eindrücklich, wie das bewusstere Verstehen des Gottesdienstes den Glauben im täglichen Leben spürbar wachsen und reifen lässt.

Ich danke allen Organisatoren für die Ermöglichung des Kurses sowie allen Beteiligten für den reichen Austausch über die Worte und Sprache unserer Liturgie. Der Kontakt mit den Mitgläubigen und das Kennenlernen ihrer individuellen Glaubenserfahrungen war sehr interessant und hilfreich. So kann der eigene Glaube weiter wachsen und reifen.
Ich habe den Kurstag verlassen mit neuen Impulsen und Gedanken, die mich in der Ausübung der Liturgie im Gottesdienst begleiten werden, um die Fülle dieser Kraft anzunehmen, aufzunehmen und weiterzutragen im Sinne des Lebens nach dem Evangelium.
Nochmals vielen Dank für den schönen Samstag und die tollen Diskussionen!
Anne Sirch
Neues Fach
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Die Königsfigur von Ralf Knoblauch erinnert an die untastbare Würde jedes einzelnen Menschen.
Auf der Heimfahrt saß mir in der Bahn eine junge Frau gegenüber. Plötzlich sprach sie mich an: „Sie haben so ein freundliches Lächeln im Gesicht.“ Ich entgegnete: „Ja, ich hatte auch einen besonders schönen Tag.“ Es war ein Tag für die Seele, mit neuen Anregungen und Aha- Effekten, zu Worten in der Liturgie, auch für "Langzeitchristen". Der Austausch über biblische Hintergründe in der Messfeier war sehr intensiv und interessant, auch mal zu hören, wie Liturgie empfunden, verstanden oder auch nicht verstanden wird. Danke an alle Beteiligten.
Vielen Dank besonders an alle, die an der Vorbereitung beteiligt waren.
Vera Hein

Vertraute Elemente der Heiligen Messe einmal bewusster hinterfragen und neu verstehen: das war die Anregung des Seminars, für diesen Input bin ich dankbar. Als Katholiken wissen wir selbstverständlich, wann wir „Und mit deinem Geiste“ antworten, „Herr, ich bin nicht würdig …“ sprechen und wie die Heilige Messe strukturiert ist. Doch die Frage, warum wir dies eigentlich tun und welche biblischen Ursprünge dahinterstehen, ist oft deutlich schwieriger zu beantworten. Die Auseinandersetzung mit diesen Hintergründen fand ich besonders interessant. Sie eröffnet einen vertieften Blick auf die Liturgie und trägt dazu bei, die Messe nicht nur mitzufeiern, sondern ihren Aufbau und ihre einzelnen Elemente bewusster zu verstehen.
Danke nochmals für das gelungene Seminar.
Kenny-Lee Richter

Die Königsfigur von Ralf Knoblauch erinnert an die untastbare Würde jedes einzelnen Menschen.
Als Neugetaufter bin ich immer wieder dankbar für die Möglichkeit, Kursangebote zur Glaubensbildung besuchen zu können. In der Fachakademie für Gemeindepastoral erfahre ich spirituelle Impulse und finde Möglichkeiten, die Bibelauslegung im gemeinsamen Austausch besser zu begreifen. Diese Erkenntnisse sind mir ein wichtiger Halt in der Familie, bei der Gemeindearbeit und in gesellschaftlichen Diskussionen. Den Seminarleitern gelingt es thematische Einheiten in angenehmer Atmosphäre auf Augenhöhe zu vermitteln.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Andreas Pichotka
Der Autor des folgenden Textes möchte nicht namentlich genannt und abgebildet werden.
Der Samstag, den ich im Glaubenskurs in Magdeburg verbracht habe, war für mich ein sehr interessanter und besonderer Tag. Wir haben über das Thema „Herr, ich bin nicht würdig“ gesprochen. Am Morgen haben wir Informationen über den Gottesdienst und die Texte aus der Bibel bekommen. Besonders interessant fand ich die Geschichte von Johannes dem Täufer und die Geschichte des Hauptmanns von Kapernaum. Danach haben wir über den Wert und die Würde des Menschen gesprochen. Ich habe darüber nachgedacht, dass jeder Mensch wertvoll ist und von Gott angenommen wird. Am Nachmittag haben wir uns mit den Worten beschäftigt, die im Gottesdienst verwendet werden und damit, welche Bedeutung sie für uns persönlich haben. Für mich war besonders der Satz „Herr, ich bin nicht würdig“ wichtig, weil ich seine Bedeutung besser verstanden habe. Dieser Tag war für mich eine schöne und hilfreiche Erfahrung, um meinen Glauben und die Liturgie besser zu verstehen.
Ein besonderer DANK gilt der "Stiftung geistliches Leben" für ihre finanzielle Unterstützung. Mit ihrer Hilfe konnten wir in diesem Jahr zwei geistig und spirituell bereichernde Glaubensbildungskurse in Magdeburg und Halle durchführen.
